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Das Dojo

In Deutschland sind Vereine überwiegend auf Schulturnhallen angewiesen, aber sie verfügen nicht über ein Dojo im Sinne des Wortes. Nach der Überlieferung ist ein Dojo "die Stätte des Studium des Weges". Do, den Weg, studiert man in einem Dojo. Das Dojo ist eine Stätte der Ruhe und Konzentration. Soll das erreicht werden, sind gewisse Dojo-Sitten und eine Dojo-Etikette unerläßlich. Daran sollten die Lehrer und Übungsleiter ständig denken.
Höflichkeit ist in einem guten Dojo selbstverständlich; Höflichkeit gegenüber dem Lehrer, gegenüber dem Partner. Alter und soziale Stellung des Partners sind im Dojo unwesentlich, hier sind alle Aikidoka. Die Verneigung beim Betreten des Dojos, vor dem Lehrer und dem Übungspartner haben keinen mystischen Hintergrund, sondern sind ein Ausdruck gegenseitiger Achtung. Das Studium einer solchen Atmosphäre ist anregender und leichter. Ein Schüler fühlt sich in einem solchen Dojo wohler, wenn er vielleicht auch zuerst Sinn und Zweck dieser Formen nicht versteht.

Kamiza

Kamiza heißt übersetzt: Ehrenplatz. Wie dieser Platz aussieht, ist unterschiedlich. Eine Kalligraphie, eine Pflanze oder ein Bild genügen. Der Aikidoka verneigt sich, wenn er die Matte betritt, zunächst in Richtung der Kamiza-Seite. Durch diese Verneigung wird dem Geist des Aikido die Referenz erwiesen.
Durch Aikido werden ethische Werte wie Ästhetik, Etikette, Haltung, Würde, Konzentration und Höflichkeit vermittelt. Verneigt sich der Lehrer vor und nach Beginn des Trainings in Richtung der Kamiza-Seite, vergegenwärtigt er sich und den Schülern damit, Aikido in diesem Weg weiterzugeben.


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